Hochenergetisch. Nichtinvasiv. Schonend.
Über 40 Jahre klinische Evidenz.

Lasertherapie in Tübingen

Mit der Hochenergie-Lasertherapie bieten wir in Tübingen ein nebenwirkungsarmes, nichtinvasives Verfahren bei Sehnenerkrankungen, Entzündungen und chronifizierten Schmerzen. Das Laserlicht dringt gezielt in das Gewebe ein und aktiviert dort Stoffwechsel- und Heilungsprozesse. Dadurch können Entzündungen reduziert, die Geweberegeneration unterstützt und Schmerzen gelindert werden – ganz ohne operativen Eingriff oder Medikamentenbelastung.

Ziel der Therapie ist es, Entzündungen und Reizungen sowie Verspannungen zu reduzieren, die Gewebeheilung lokal zu fördern, Schmerzen nachhaltig zu lindern, die Beweglichkeit zu verbessern.

Was ist die Lasertherapie?

Die hochenergetische Lasertherapie nutzt gezielt eingesetztes Laserlicht, das tief in das Gewebe eindringt und dort Stoffwechsel- und Heilungsprozesse aktiviert. Dadurch können Entzündungen reduziert, Schmerzen gelindert und die natürliche Regeneration unterstützt werden.

NeckarOrthopädie-Tübingen-lasertherapie

Wie funktioniert die Lasertherapie?

Der Laserkopf wird mit kreisenden, streichenden Bewegungen über das Behandlungsgebiet geführt. Das Gewebe erwärmt sich spürbar – ein Zeichen der Energieabsorption.

Dauer: ca. 10–20 Min. je nach Areal.

Vorteile der Lasertherapie

Häufige Einsatzgebiete der Lasertherapie

Häufige Einsatzgebiete der Lasertherapie

Ablauf

→ Körperstelle entkleiden
→ Schutzbrille aufsetzen
→ Laserkopf wird langsam über das Behandlungsgebiet geführt (ca. 10–20 Min.)
→ Fertig.

Kosten

GKV: Keine Kostenübernahme
Facharztverträge AOK/Bosch BKK:Keine Kostenübernahme
Privatversicherte:Volle Kostenübernahme
Selbstzahler:20,99 €/Behandlung

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Hochenergetische Lasertherapie (wie HILT)

Der Laser emittiert monochromatisches, kohärentes Licht. Dieses Licht dringt bis zu 8–10 cm tief in das Gewebe ein (abhängig von Wellenlänge und Gewebedichte) und wird von Chromophoren in den Zellen absorbiert – vor allem von Cytochrom-c-Oxidase, Myoglobin und Hämoglobin. Dadurch wird die ATP-Produktion (Energieträger der Zelle) um bis zu 200 % gesteigert. Die Zellen können so schneller regenerieren und Reparaturprozesse einleiten.

Direkte Hemmung proinflammatorischer Zytokine wie TNF-α, IL-1β und IL-6, Aktivierung antiinflammatorischer Signalwege. Das Laserlicht hemmt darüber hinaus die Freisetzung von Substanz P (ein Schmerzüberträger) und stimuliert gleichzeitig die Ausschüttung von Endorphinen.

Muskuläre Entspannung durch Reduktion des Muskeltonus (über segmentale Reflexaktivierung) und Aktivierung von Muskelenzymen wie Laktatdehydrogenase (LDH) und ATP-Synthase, was die Muskelregeneration nach Verletzungen oder Überlastung beschleunigt.

  • Fibroblastenaktivierung: erhöhte Produktion von Kollagen und Elastin
  • Stammzellmobilisierung: Laserlicht aktiviert mesenchymale Stammzellen, die an der Reparatur von Knochen, Knorpel und Weichteilen beteiligt sind

Der Laser aktiviert Aβ-Fasern (schnelle, nicht-nozizeptive Nervenfasern), die im Rückenmark die Schmerzweiterleitung über C-Fasern blockieren (Gate-Control-Theorie). Gleichzeitig wird die Ausschüttung von Serotonin und Noradrenalin im zentralen Nervensystem erhöht, was die Schmerzschwelle anhebt.

Thermische Effekte (HILT – Hochenergie-Laser)Gezielte Wärmeentwicklung (bis ca. 40–45 °C im Gewebe) führt zu:

  • Proteindenaturierung (Abbau von pathologischen Proteinen, z. B. bei Narben oder Verkalkungen)
  • Verbesserter Viskosität der Gelenkflüssigkeit bei Arthrose
  • Lokaler Hyperämie (Durchblutungssteigerung) mit beschleunigtem Abtransport von Abfallstoffen