Durch die gezielte Platzierung der Elektroden wird das verletzte Areal optimal für die Therapie vorbereitet. Der Kombikopf leitet dann einen Reizstrom ein, der den Wirkstoff (meist Diclofenac, aber auch andere oder medikamentenfreie Gels sind möglich) in die Tiefe des verletzten Gewebes transportiert – direkt zur Elektrode.
So wird durch den Reizstrom und das Medikament eine optimale Penetration der Verletzung erreicht. Parallel dazu gibt der Kombikopf Ultraschall ab. Dieser lockert die Hautbarriere, verbessert die Durchblutung im und am verletzten Bereich und fördert durch die Wärmeentwicklung den Stoffwechsel.
Dieser kombinierte Wirkmechanismus macht die Kombi-Iontophorese zu einem der wichtigsten Therapieverfahren bei Verletzungen im Sport und Alltag – ursprünglich für den Leistungssport entwickelt, heute für alle Altersgruppen.