Natürlicher Gelenkschutz, klinisch bewährt –
dort, wo er gebraucht wird.

Hyaluronsäure-Therapie in Tübingen

Hyaluronsäure ist ein natürlicher Bestandteil des Körpers und trägt dazu bei, Gelenke geschmeidig zu halten sowie Sehnen und umliegendes Gewebe zu unterstützen. Durch eine gezielte Injektion kann die Gleitfähigkeit verbessert, Reibung reduziert und gereiztes Gewebe entlastet werden.

Was ist die Hyaluronsäure-Therapie?

Hyaluronsäure sorgt dafür, dass Gelenke reibungslos gleiten und Stöße gedämpft werden. Als Injektion gibt sie dem Gelenk seine natürliche Schutzfunktion zurück und verbessert die Gleitfähigkeit des Gelenks, reduziert Reibung und unterstützt die natürliche Funktion von Gelenken und Sehnen.

NeckarOrthopädie-Tübingen-Hyaluronsäure-

Wie funktioniert es?

Die Hyaluronsäure wird gezielt in das betroffene Gelenk oder den betroffenen Sehnenbereich unter Sonographischer Kontrolle injiziert. Anzahl und Behandlungsintervalle richten sich nach dem individuellen Beschwerdebild und dem verwendeten Präparat.

Vorteile der Hyaluronsäure-Therapie?

Häufige Einsatzgebiete der Hyaluronsäure-Therapie

Häufige Einsatzgebiete der Hyaluronsäure-Therapie

Kosten

GKV: Keine Kostenübernahme
Facharztverträge AOK/Bosch BKK:Keine Kostenübernahme
Privatversicherte: Volle Kostenübernahme
Selbstzahler:je nach Präparat zwischen 43,74 € und knapp 200 € pro Behandlung

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Hyaluronsäure-Therapie

Hyaluronsäure ist ein lineares Glykosaminoglykan aus alternierenden Disaccharid-Einheiten (N-Acetyl-D-Glucosamin + D-Glucuronsäure), das natürlicherweise in der Synovialflüssigkeit, im Knorpel und in der Gelenkkapsel vorkommt. Physiologisch liegt die HA-Konzentration in gesunden Gelenken bei 2,5–4 mg/ml mit einem Molekulargewicht von 4–7 × 10⁶ Da. Bei Arthrose sinkt Konzentration und Molekulargewicht – die viskoelastischen Eigenschaften der Synovia nehmen ab.

Die injizierte HA wirkt als Viskoelastikum: Bei langsamen Bewegungen dominiert die viskose Komponente (Schmiermittel, Reibungsreduktion). Bei schnellen Bewegungen dominiert die elastische Komponente (Stoßdämpfer). Hochmolekulare HA-Präparate (>1

× 10⁶ Da) zeigen in klinischen Studien bessere und länger anhaltende Ergebnisse als niedermolekulare Präparate.

HA bindet an CD44-Rezeptoren auf Synovialozyten und Chondrozyten → Hemmung von NF-κB → Reduktion proinflammatorischer Zytokine (IL-1β, TNF-α, IL-6). Hemmung von Aggrekanase (ADAMTS-4/5) und Matrix-Metalloproteinasen → verlangsamter Knorpelabbau. Stimulation der endogenen HA-Synthese durch Synovialozyten (»Primingeffekt«). Reduktion von Substanz P im Gelenkraum → direkte Analgesie.

Wir setzen ausschließlich hochmolekulare, klinisch geprüfte HA-Präparate ein (≥1 × 10⁶ Da, CE-zertifiziert). Injektionen in tiefe Gelenke (Hüfte, Schulter, Sprunggelenk) erfolgen ausnahmslos unter Ultraschallkontrolle zur Sicherstellung der intraartikulären Platzierung. Studien zeigen, dass bildgebungsgestützte Injektionen eine 2–3-fach höhere Treffsicherheit aufweisen als freihändige Injektionen und deutlich bessere klinische Ergebnisse erzielen.